Abrechnungsempfehlungen für Leistungen im Rahmen der COVID-19-Pandemie

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Abrechnungsempfehlungen für Leistungen im Rahmen der COVID-19-Pandemie

Abrechnungsempfehlungen für Leistungen im Rahmen der COVID-19-Pandemie

Achtung: Neue Abrechnungszeiträume

Die Bundesärztekammer bietet Erläuterungen zu den Abrechnungsempfehlungen zur Berechnung von ärztlichen Leistungen im Rahmen der COVID-19-Pandemie.

In diesem Beitrag erhalten Sie wesentliche Informationen zur Berechnung aufwändiger Hygienemaßnahmen, psychotherapeutischer Leistung per Videoübertragung und längerer pandemiebedingter Telefonate.

Hierbei werden die Voraussetzungen für die Berechnungen und konkrete Abrechnungsempfehlungen gegeben.

Hier gelangen Sie zu den Erläuterungen der Bundesärztekammer: Artikel lesen

Mit freundlichen Grüßen und bleiben Sie gesund
Michael Kristen
Geschäftsführer

Wir sind weiterhin für Sie da!

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Wir sind für Sie da

Wir sind für Sie da!

Sehr geehrte Damen und Herren,

in dieser für uns alle ungewohnten Zeit wende ich mich an Sie, um Ihnen mitzuteilen, dass wir Ihnen auch weiterhin wie gewohnt zur Verfügung stehen.

Unsere Arbeitsplätze haben wir in Homeoffices ausgelagert, um das Infektionsrisiko untereinander auszuschalten.
Dadurch bleiben wir weiterhin Ihr zuverlässiger Partner, jetzt und auch in Zukunft.

Wir bitten Sie dennoch um Verständnis, dass die telefonische Erreichbarkeit der Zentrale (0941-280 922-0) oder der einzelnen Mitarbeiter mit deren Durchwahlen nicht immer perfekt sein kann. Wenn Sie uns nicht gleich erreichen, bitten wir Sie, dass Sie Ihr Anliegen auf den zentralen Anrufbeantworter hinterlassen. Hier ist gewährleistet, dass dieser zeitnah abgehört wird und wir uns dann umgehend bei Ihnen melden. Per E-Mail oder auf dem Postweg sind wir uneingeschränkt erreichbar.

Ich wünsche Ihnen viel Gesundheit und alles Gute für Sie, Ihrem Team und Ihren Liebsten.

Mit freundlichen Grüßen und bleiben Sie gesund
Michael Kristen
Geschäftsführer

Leichenschau neu honoriert

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Leichenschau neu honoriert

Leichenschau neu honoriert

Eine vorläufige Leichenschau – die bisher „gratis“ erbracht werden musste – kann nun nach der neuen Nr. 100 GOÄ mit 110,51 Euro berechnet werden. Aufgrund der zugrundeliegenden betriebswirtschaftlichen Kalkulation hat die Leistung eine Zeitvorgabe von 20 Minuten.

Beinhaltet sind in der Leistung das Aufsuchen des Toten (Hausbesuch), dessen Untersuchung sowie das Ausstellen einer vorläufigen Todesbescheinigung (gemäß landesrechtlicher Bestimmungen), ggf. inklusive eines Aktenstudiums bzw. der Einholung von Auskünften bei Angehörigen, vorbehandelnden Ärzten, Krankenhäusern und Pflegediensten. Insbesondere der Einschluss der Fahrzeit zum und vom Toten ist als Fortschritt zu sehen, denn dieser Aufwand wurde bisher ebenfalls überhaupt nicht vergütet.

Wer weniger Zeit braucht, setzt 60 % des Honorars an

Die endgültige Leichenschau nach der neuen Nr. 101 wird mit 165,77 Euro vergütet. Sie beinhaltet eine Zeitvorgabe von 40 Minuten, die ebenfalls die zuvor genannten Elemente wie insbesondere das Aufsuchen des Toten einschließt.

In Fällen, in denen diese Zeiten nicht eingehalten werden können, z.B. weil die Untersuchung der Leiche eines Patienten, den man zuvor über einen längeren Zeitraum palliativ behandelt hat, keinen solchen Zeitaufwand erfordert, können beide Leistungen nur mit 60 % des Honorars zum Ansatz gebracht werden. Bei der Nr. 101 wären das 66,31 Euro und bei der Nr. 101 exakt 99,46 Euro.

Wegegeld, Körperflüssigkeit – einiges bleibt wie gehabt

Auch neben den (neuen) Nrn. 100 und 101 kann Wegegeld berechnet werden. Unverändert sind auch die Leistungen nach den Nrn. 106 (Entnahme einer Körperflüssig­keit bei einem Toten), 107 (Bulbus­entnahme bei einem Toten), 108 (Hornhautentnahme aus einem Auge bei einem Toten) und 109 (Entnahme eines Herzschrittmachers bei einem Toten).

Neu ist dagegen die Möglichkeit des Zusatzes der Zuschläge zur Unzeit nach den Buchstaben F (Zuschlag für in der Zeit von 20 bis 22 Uhr oder 6 bis 8 Uhr erbrachte Leistungen), G (Zuschlag für in der Zeit zwischen 22 und 6 Uhr erbrachte Leistungen) und H (Zuschlag für an Samstagen, Sonn- oder Feiertagen erbrachte Leistungen). Und auch die Möglichkeit der Abrechnung eines Zuschlages nach Nr. 102 für den zusätzlichen Aufwand bei der Untersuchung einer unbekannten Leiche ist neu.

Der Ansatz der neuen Nr. 100 ist in erster Linie im Rahmen einer Leichenschau durch den ärztlichen Bereitschaftsdienst, dann zumeist mit dem Zuschlag nach Nr. 102 (unbekannte Leiche), denkbar.

Eine Leichenschau bei hausärztlichen Patienten, die zuvor, oft lebenslang, betreut wurden, entspricht sicherlich weiterhin eher dem Leistungsansatz der endgültigen Leichenschau (bisher Nr. 100 GOÄ, 33,51 Euro bei 2,3-fachem Multiplikator).

In den bisher vorliegenden Abrechnungsbestimmungen ist zwar ein Ausschluss der neuen GOÄ-Positionen 100 und 101 nebeneinander nicht vorgesehen. Das dürfte allerdings in der endgültigen Fassung der Fall sein, wenn beide Leichenschauen durch denselben Arzt erbracht wurden.

Bereits jetzt ist festgelegt, dass die aufgezeigten Bewertungen den Einfachsatz darstellen, der nicht gesteigert werden kann. Das ist ein Kriterium, das in der neuen (Gesamt-)GOÄ durchgehend der Fall sein wird. Modifikationen bei der Leistungsabrechnung in Abhängigkeit von den Umständen und dem Zeitaufwand werden in der neuen Gebührenordnung grundsätzlich nicht mehr über Multiplikatoren, sondern – wie hier auch bei der Leichenschau – durch Zuschläge abgebildet werden.

Mögliche Abrechnungskonstellationen bei der Leichenschau nach dem neu gestalteten Abschnitt B VII. (Todesfeststellung) der GOÄ, in Kraft ab dem 1.1.2020

Leichenschau an einem Wochentag bei einem eigenen (bekannten) Toten um 21 Uhr:

GOÄ Legende Euro
101 eingehende Leichenschau 165,77
F Zuschlag 21 Uhr 15,15
mehr als zwei Kilometer bis zu fünf Kilometer bei Nacht (20 bis 8 Uhr) 10,23
Summe 191,15

(Vorläufige) Leichenschau im Ärztlichen Bereitschaftsdienst bei einer unbekannten Leiche am Wochenende um 23 Uhr:

GOÄ Legende Euro
100 vorläufige Leichenschau 110,51
H Zuschlag Sonntag 19,82
G Zuschlag 23 Uhr 26,23
102 Zuschlag unbekannte Leiche 27,63
mehr als zwei Kilometer bis zu fünf Kilometer bei Nacht (20 bis 8 Uhr) 10,23
Summe 194,42

Quelle:
Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH
https://www.medical-tribune.de/praxis-und-wirtschaft/abrechnung/artikel/leichenschau-ab-januar-2020-neu-honoriert/

Die „GOÄneu“ verschimmelt

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Die „GOÄneu“ verschimmelt

Die „GOÄneu“ verschimmelt

von Dr. med. Bernhard Kleinken, Pulheim
Zum 01.01.2020 tritt die 5. Änderungsverordnung zur GOÄ in Kraft. Sie betrifft allerdings nur Leistungen im Zusammenhang mit der Leichenschau. Eine völlig neue GOÄ auf Grundlage des seit Jahren mit viel Aufwand von privater Krankenversicherung (PKV), Beihilfe und Bundesärztekammer (BÄK) ‒ und auch von Fachverbänden ‒ entwickelten Entwurfs der „GOÄneu“ ist nun aber auch offiziell in weite Ferne gerückt.

Fachbeitrag lesen

 

 

Ihr externer Datenschutzbeauftragte für Ihre Praxis

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Ihr externer Datenschutzbeauftragte für Ihre Praxis

Ihr externer Datenschutzbeauftragte für Ihre Praxis

Wenn Sie uns als externen Datenschutzbeauftragten bestellen, überwachen wir die Erfüllung aller datenschutzrechtlichen Belange in Ihrer Praxis. Im engen Austausch mit der Praxisleitung werden alle relevanten Prozesse begutachtet und gegebenenfalls optimiert. Als Ihr externer Datenschutzbeauftragter sind wir auch Ansprechpartner für Mitarbeiter und Betroffene. Wir begleiten kleine und große Praxen in allen Belangen rund um den Datenschutz und die Datensicherheit. Unsere Beratung basiert auf jahrelanger Erfahrung und erfolgt entsprechend der aktuell geltenden gesetzlichen Rahmenbedingungen. Dadurch sind Ihre Datenschutzbemühungen immer auf dem neusten Stand. Das bewahrt Sie vor den Folgen rechtlicher Auseinandersetzungen. Das Datenschutzmanagement umfasst bei uns zudem die Schulung und die Sensibilisierung Ihrer Mitarbeiter für den Datenschutz in Ihrer Praxis.

Sprechen Sie uns an – per Telefon, Fax oder E-Mail – wir informieren Sie gern.

Ihre Datenschutzbeauftragten:
Michael Kristen & Christian Baumann

EU-DSGVO bzw. DSGVO und das BDSG neu

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EU-DSGVO bzw. DSGVO und das BDSG neu

EU-DSGVO bzw. DSGVO und das BDSG neu

Die EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO bzw. DSGVO) ist eine Verordnung der Europäischen Union. Sie hat zum Ziel, den Datenschutz in Europa zu vereinheitlichen und somit gleiche Datenschutzstandards für alle Mitgliedsstaaten zu schaffen. Die DSGVO tritt am 25. Mai 2018 in Kraft. Sie gibt den gesetzlichen Rahmen für den europäischen Datenschutz bindend vor. Allerdings werden die nationalen europäischen Gesetzgeber an einzelnen Stellen in der DSGVO ermächtigt, ergänzende oder ausfüllende eigene Regularien zu schaffen. Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG-neu) dient hierbei als Ergänzung zur EU Datenschutz-Grundverordnung. Es tritt zeitgleich mit dem DSGVO in Kraft. Das BDSG-neu ergänzt, konkretisiert und modifiziert die DSGVO. Es beinhaltet spezielle Regelungen unter anderem im Bereich Beschäftigtendatenschutz, für Scoring und Bonitätsauskünfte, Profiling sowie zum betrieblichen Datenschutzbeauftragten. Haben Sie Fragen zum DSGVO oder zum BDSG-neu können Sie unseren Datenschutzexperten Herr Michael Kristen gerne konsultieren.

Neue UV-GOÄ und Krankenhaus-Nebenkostentarif
ab dem 01.10.2017

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Neue UV-GOÄ und Krankenhaus-Nebenkostentarif ab dem 01.10.2017

Neue UV-GOÄ und Krankenhaus-Nebenkostentarif
ab dem 01.10.2017

Ab dem 01.10.2017 erhöhen sich die Gebühren der UV-GOÄ um 8%. Weitere Anpassungen von jeweils 3% sind für die kommenden Jahre ab dem 01.10.2018, 01.10.2019 und 01.10.2020 ebenfalls beschlossen. Die Weiteren beschlossenen Punkte finden Sie in unserer Übersicht:

  1. Nicht angepasst werden

    1. die Gutachtengebühren der Nummern 146-152, 160, 161 und 165 und die Schreibgebühren nach Nummer 190,
    2. die Gebühren für die Hautkrebsbehandlung der Nummern 570, 571, 575, 576, 577, 740a, 753, 754 und 757,
    3. die Zuschläge für das ambulante Operieren der Nummern 440, 441,442, 443, 444, 445, 446, 447, 448 (neu), 448a (neu), 449 sowie die ambulanten OP-Leistungen der Nummern 2005, 2010, 2031, 2060, 2073, 2105, 2339, 2347, 2348, 2353, 2381, 2382, 2403, 2404, 2405, 2801,
    4. die Gebühren für psychologische Testverfahren der Nummern 855-857,
    5. die Gebühren für Laboruntersuchungen des Teils M,
    6. die Gebühren der Besonderen Heilbehandlung für CT und MRT der Nummern 5369 bis 5380 (ausgenommen Nummern 5370a und 5377) und Nummern 5700 bis 5735 (ausgenommen Nummern 5732 und 5733): Hier werden zunächst nur die Gebühren für die Allgemeine Heilbehandlung angepasst, bis sie die Gebühren der Besonderen Heilbehandlung erreichen. Danach soll nicht mehr zwischen Allgemeiner und Besonderer Heilbehandlung unterschieden werden.

  2. Die Leistungsbeschreibungen und Gebühren für anästhesiologische Leistungen der Nummern 462 bis 477a werden ab 01.10.2017 gem. Anlage zu diesem Beschluss in die UV-GOÄ übernommen. Die Gebühren der Nummern 462 bis 476 sind von den Gebührenerhöhungen nach Nummer 1 ausgenommen. Die Nummern 450, 453, 460, 461, 462, 463. 470, 471, 472, 473, 474 und 475 in der bisherigen Fassung entfallen. Die Nummern 451, 452 und 469 bleiben unverändert und werden gem. Nummer 1 angepasst.

  3. In Teil B. Grundleistungen und allgemeine Leistungen wird ab 01.10.2017 nach Nummer 19 folgende Nummer 19a eingefügt:„Behandlungsplan für die Chemotherapie und/oder schriftlicher Nachsorgeplan für einen tumorkranken Patienten, individuell für den einzelnen Patienten aufgestellt“

    Gebühr Allgemeine Heilbehandlung: 13,41 € Gebühr Besondere Heilbehandlung: 16,70 €

  4. Vordrucke werden zum 01.04.2018 wie folgt geändert:

      1. Unter der Nummer 115 (bisher: Vordruck F 2100 – Zwischenbericht bei besonderer Heilbehandlung) wird der neue Vordruck F 2100 – Verlaufsbericht abgerechnet. Gleichzeitig wird die Nummer 134 (Vordruck F 2106 –Nachschaubericht) gestrichen.
      2. Die Gebühr der Nummer 137 (Vordruck F 1004 – Ergänzungsbericht Knie) wird mit 25,- € festgesetzt. Gleichzeitig tritt der vereinbarte neue Vordruck F 1004 in Kraft.
      3. Die Gebühr der Nummer 138 (Vordruck F 1006 – Ergänzungsbericht Schulter)wird ab mit 25,- € festgesetzt. Gleichzeitig entfällt der bisher unter dieser Nummer abgerechnete Ergänzungsbericht Stromunfall.
      4. Die Nummer 145 kann für Überweisungen nach §§ 26, 39 und 41 ÄV abgerechnet werden. Der bisher dafür zu verwendende Vordruck F 2900 entfällt.

    Die Gebühren der Nummern 137 und 138 sind von den Gebührenerhöhungen nach Nummer 1 ab dem 01.10.2018 ausgenommen.

  5. Die ab 01.10.2017 gültigen Gebühren können für alle Leistungen abgerechnet werden, die ab diesem Datum erbracht werden. Das gilt entsprechend für die später in Kraft tretenden Gebührenanpassungen.

  6. Allgemeine Gebührenerhöhungen können bis zum 30.09.2021 nicht gefordert werden. Der Anpassungsbedarf für einzelne Leistungen bleibt hiervon unberührt und kann von jeder Vertragspartei in die Ständige Gebührenkommission nach § 52 ÄV eingebracht werden. Soweit im Zeitraum bis zum 30.09.2021 eine neue Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) in Kraft tritt, nehmen die Vertragspartner Verhandlungen zu einer Übernahme in die UV-GOÄ unter Beachtung des Beschlusses zu Nummer 1 auf.

  7. Es besteht Einigung darüber, dass nach Ablauf der linearen Anpassung nach Nummer 1 zeitnah über ein geregeltes Verfahren für kontinuierliche Anpassungen der Gebühren der UV-GOÄ verhandelt wird.

Quelle:
Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV)

Weitere Informationen:
UV-GOÄ 2017 mit Krankenhaus-Nebenkostentarif, Stand: 01.11.2017

DMS-Kontrolle – Durchblutung, Motorik und Sensibilität

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Die DMS-Kontrolle ist ein Untersuchungsverfahren

DMS-Kontrolle - Durchblutung, Motorik und Sensibilität

Die DMS-Kontrolle ist ein Untersuchungsverfahren, das die schnelle Überprüfung der Leitungsbahnen nach Extremitätentraumen ermöglicht. Die Abkürzung DMS steht für Durchblutung, Motorik und Sensibilität.

Eine "orientierende neurologische Untersuchung" (Durchblutung, Motorik und Sensibilität) ist nichts anderes als eine symptombezogene Untersuchung und kann somit mit der GOÄ 5 und dem Zusatz „DMS“ abgerechnet werden oder alternativ auch mit GOÄ 800 jedoch nur mit dem 1,0-fachen Satz und ebenfalls mit dem Zusatz „DMS“.

Verjährung und Verwirkung von ärztlichen Honorarforderungen

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Verjährung und Verwirkung von ärztlichen Honorarforderungen

Verjährung und Verwirkung von ärztlichen Honorarforderungen

Verjährung:

In der Regel ist die Erteilung einer Rechnung zwar keine Fälligkeitsvoraussetzung und der Anspruch ist fällig und entstanden, wenn der Gläubiger die Rechnung hätte erteilen können. Ausnahmsweise ist der Zugang einer ärztlichen Honorarrechnung jedoch Fälligkeitsvoraussetzung, wenn Sondervorschriften dies bestimmen. Eine solche Sondervorschrift ist § 12 II GOÄ. Wird keine Rechnung erteilt, sind die unter diese Regelung fallenden Forderungen unverjährbar (vergl. Palandt § 199, Rz 5 ff.).

Verwirkung:

Wird dem Versicherten/Patienten nach der Behandlung eine Honorarrechnung erst Jahre später erteilt, läuft der Arzt Gefahr, dass die Honorarforderung zwar nicht verjährt, aber verwirkt sein kann. Eine Verwirkung der Honorarforderung ist dann anzunehmen, wenn diese vom Arzt über einen längeren Zeitraum nicht erstellt wurde und der Versicherte/Patient aus dem Verhalten des Arztes schließen kann, dass dieser seine Forderung nicht mehr geltend machen wird.

Um eine Verjährung bzw. Verwirkung der Honorarforderung zu vermeiden empfehlen wir, die Rechnungen zeitnah am besten quartalsweise zu erstellen.

GOÄ – Was gibt es Neues?

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GOÄ - Was gibt es Neues?

GOÄ – Was gibt es Neues?

2. Ostbayerischer urologischer Dialog in Kooperation mit dem Oberpfälzer Urologen e. V.

Thema: „Urologische Versorgung zwischen Wunsch und Wirklichkeit“

Zum 2. Ostbayerischen urologischen Dialog lädt die Solution akademie GmbH wieder interessierte Fachärzte und medizinische Angestellte. Die Fortbildungsveranstaltung dient auch dem intensiven Austausch zwischen urologischen Kollegen. Beleuchtet werden wichtige praktische Probleme und kritische Themen der Urologie. Als Ergänzung wird jeder Beitrag von einem Diskutanten aus der Praxis begleitet.

Michael Kristen vom maz – Medizinisches Abrechnungszentrum Regensburg unterstützt die Veranstaltung mit seinem Beitrag zum Thema „GOÄ – Was gibt es Neues?“.

22. Juli 2016 in Aumbach

Veranstaltungsbeginn: 14.00 Uhr
Veranstaltungsende: 19.15 Uhr

Tagungsstätte:
Jagawirt zu Aumbach
Aumbach 117
93191 Rettenbach

Beitrag: „GOÄ – Was gibt es Neues?“
Referenten: Herr Michael Kristen
Diskutant: Frau Dr. med. Götz

Anmeldung:
Per E-Mail: beate.dehning@solution-akademie.de
Per Telefon: 05194 - 974490
www.solution-akademie.de